HistorieIm Jahre 1644 wurde das zweistöckige Fachwerkgiebelhaus
vor dem „Altceller Tor” erbaut. Da sich Fremde mit
ihren Fuhrwerken nach Einbruch der Dunkelheit innerhalb
der Stadtmauern nicht aufhalten durften, diente ihnen
das Haus als Ausspann-Herberge.
Später wurde der Bau – dank seiner Lage am
Magnusgraben – als Gerberei genutzt, nach der
Zuschüttung des Grabens ging er in den Besitz einer
jüdischen Familie über. In der Häuserzeile befindet sich
auch noch die damalige Synagoge.
Nach Wiedereröffnung des Grabens
war das Haus noch einmal
Gerberei bis zum Anfang dieses Jahrhunderts.
1986 wurde das Baudenkmal in der Tradition der
Ausspann-Wirtschaft wieder aufgegriffen und das
historische Bauwerk mit Sachverstand und
Einfühlungsvermögen stilvoll renoviert und eingerichtet.
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